
Im Bereich der Glashersteller kann ein einziger Hotspot im Ofen dazu führen, dass Tausende von Behältern beschädigt werden. Das Anlassen ist keine Art „Aufwärmprozess“ – es handelt sich vielmehr um einen kontrollierten thermischen Prozess, bei dem die verbleibenden Spannungen beseitigt werden. Wenn das Heizelement nicht richtig funktioniert, entstehen Abfälle, Mehrarbeit und unnötige Energiekosten. Wir haben unser Heizelement für Glashersteller so konstruiert, dass es eine zuverlässige Wärmezufuhr dort gewährleistet, wo sie benötigt wird – ohne Abweichungen.
Das Heizelement nutzt Quartz-Halogen-Technologie mit hoher Emissivität – dadurch erfolgt eine schnelle, direkte Strahlungswärmeübertragung. Es eignet sich ideal für industrielle Anwendungen: 240 V, 2–4 kW pro Modul, kompakte Abmessungen, damit es in Standardofenzonen passt, sowie standardmäßige Steckverbinder, damit das Heizelement schnell ausgetauscht werden kann. Der Quarztubus kann thermische Schocks aushalten – die Leistung bleibt auch bei wiederholten Start-/Stop-Vorgängen stabil, sodass das Temperaturprofil konstant bleibt.
In der Praxis bedeutet das weniger Mikrorisse, eine genauere Kontrolle der Abmessungen sowie ein stabiles Temperaturprofil bei konstanter Produktionsgeschwindigkeit. Dadurch wird die Ausbeute erhöht, die Stillstandzeiten verringert und die Energiekosten pro tausend Stück gesenkt – schließlich wird die Wärme nur dann zugeführt, wenn sie wirklich benötigt wird. Das Heizelement kann direkt als Ersatz verwendet werden – man muss die Anlage daher nicht neu konstruieren, um zuverlässige Ergebnisse zu erzielen.
Die Installation ist einfach – doch der Ofen muss vor dem Einschalten sauber und trocken sein. Verunreinigungen auf der Außenhülle führen zu ungleichmäßiger Erwärmung und verkürzen die Lebensdauer des Heizelements. Passen Sie Spannung und Leistung an die jeweilige Zone an, verschließen Sie die Verbindungen sorgfältig und steuern Sie anschließend die Temperatur schrittweise auf den gewünschten Wert. Bei typischen Produktionsbedingungen kann man mit einer stabilen Leistung von 4.000–6.000 Stunden rechnen – je nach Nutzungsmenge und Umgebungsbedingungen.