
In Anlagen, bei denen Ausfälle nicht toleriert werden können, ist die Wahl der Heizung von großer Bedeutung. Wenn man hier Fehler macht, entstehen unnötige Energieverluste, ungleichmäßige Temperaturen sowie weitere Wartungsprobleme. Deshalb wählen multinationale Unternehmen lieber elektromagnetische Fußbodenheizer mit CE-Zertifizierung. Diese sorgen für eine gleichmäßige Wärmeabgabe im Raum, halten die Räume angenehm warm und belasten die Gebäudesysteme nicht übermäßig.
Wie funktioniert das System?
Wir nutzen dabei Infrarotwärme – dazu werden niedertemperaturige Heizfilme in Kombination mit effizienten Kohleclementen verwendet. Dadurch wird die Wärme gleichmäßig auf der Fußbodenoberfläche verteilt, anstatt dass es zu heißen Luftströmen kommt. Die Leistung wird an die tatsächlichen Anforderungen des Raumes angepasst – in der Regel 100–150 W/m². So kann man die Größe des Systems genau festlegen, ohne überdimensionierte Anlagen zu verwenden. Das 230-Volt-System funktioniert mit herkömmlichen Stromkreisen. Der Heizfilm ist außerdem so dünn, dass er ohne erhöhte Fußbodenhöhe installiert werden kann. Integrierte Thermostate sorgen dafür, dass die gewünschte Temperatur gehalten wird. Zudem schützen die IP-Schutzklassen sowie die gute Isolierung vor Schäden durch Menschen oder Möbel.
Warum eignet sich dieses System für den weltweiten Einsatz?
Beim Einsatz in verschiedenen Ländern braucht man Geräte, die überall gleich funktionieren. Die CE-Zertifizierung garantiert die Konformität mit den geltenden Standards und ermöglicht einen schnellen Einsatz. Mit Infrarotheizung erwärmt sich der Fußboden zuerst, sodass die Menschen bereits schneller ein angenehmes Klima spüren. Die Energie bleibt dort, wo sie benötigt wird. Da der Heizfilm unter der Oberfläche geschützt ist, gibt es weniger Teile, die versagen könnten. Dadurch sind weniger Wartungsarbeiten nötig. Die Betriebskosten sind vorhersehbar – und das Umfeld ist ruhiger und stabiler.
Was muss bei der Installation beachtet werden?
Zunächst muss sichergestellt werden, dass der Unterboden geeignet ist und trocken ist – Infrarotheizfilme funktionieren am besten auf sauberen, stabilen Oberflächen. Auch die Bodenbeläge spielen eine Rolle: Dicke Teppiche oder starke Unterlagen können die Wärme zurückhalten. Deshalb wird das System entsprechend dem endgültigen Bodenbelag dimensioniert. Der Stromkreis sollte ausreichen, um die erforderliche Leistung zu liefern. Wenn all diese Aspekte berücksichtigt werden, erhält man eine zuverlässige Heizung, die dieselben Standards erfüllt – egal ob es sich um einen einzelnen Raum oder ein Netzwerk von Räumen handelt.